Ein Sonntag in der Innenstadt

Porz zeigte sich in Sommerstimmung

Porz (sr). Als die Porzer Innenstadtgemeinschaft zusammen mit den großen Autohäusern aus der Porzer Region einen verkaufsoffenen Sonntag mit einer Autoshow organisierte, schien die Sonne. So füllte sich die Porzer Fußgängerzone wie schon lange nicht mehr. 

Auch wenn sich einige Porzer vor dem leerstehenden Hertiegebäude versammelten, um mit ausgestrecktem Finger darauf zu zeigen, werden dies die ständig wechselnden Eigentümer wohl kaum sehen, und selbst wenn, was ändert das? Der Frust ist wohl so ziemlich bei allen Porzern extrem hoch. Seit der Pleite des Unternehmens ist der riesige Betonklotz im Zentrum der Fußgängerzone geschlossen. Weder Politik, noch Verwaltung, noch engagierte Porzer scheinen etwas daran ändern zu können. Immer wieder grassieren Gerüchte, werden Erfolge in Aussicht gestellt. Ändern jedoch tut sich nichts. "Für die da oben ist das Hausdoch nur ein Gebäude im Monopoly- Spiel. Die interessieren sich doch nicht im Geringsten dafür, was das für uns hier vor Ort bedeutet", schimpfte einer der Demonstranten. Doch an diesem einen Tag war das Gebäude nur für eine halbe Stunde Thema. Danach hieß es Shoppen, die neuesten Automobile unter die Lupe zu nehmen, oder sich auf dem Gelände um das Rathaus herum, vom THW, der Feuerwehr, der Polizei und dem Roten Kreuz für deren Arbeit begeisternzu lassen. Denn vor dem Rathaus feierte das Porzer Deutsche Rote Kreuz seinen 90. Geburtstag mit einem "Blaulichttag".

Letzte Änderung: Montag, 18.06.2012 12:38 Uhr

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