Nümbrecht. (KR) Bürgermeister Hilko Redenius zeigte Regierungspräsidentin Gisela Walsken anlässlich ihres Antrittsbesuchs die Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen in der neuen "Alten Sporthalle" am Schulzentrum. "Sie können mit Geld umgehen.
Es steckt viel Arbeit dahinter Geld auszugeben", meinte die
Behördenleiterin lobend. Die Sanierung der 40 Jahre alten
Sporthalle wurde im Rahmen des Konjunkturpaketes I
durchgeführt.
Bauamtsleiter Manfred Schneider erklärte, dass die
umfangreiche Sanierung teurer wurde, als damals geplant. Diverse
Umstände und einige Überraschungen wie die marode kaputte
Betondecke, Wassereinbruch und Sturmschäden an der Fassade
ließen die eigentlichen Kosten von 2,2 Millionen Euro auf 2,5
Millionen Euro steigen.
Mit der Sanierung wurde in den Osterferien 2010 begonnen. Ende 2011 wurden die Arbeiten abgeschlossen. Stolz und glücklich sei er, so Bürgermeister Hilko Redenius. Es freue ihn besonders, dass das Schulzentrum jetzt wieder zwei Hallen und ein Hallenbad habe. "Ohne das Konjunkturpaket hätten wir das nie geschafft". 33 Prozent der Bevölkerung treibe Sport, meinte Gerd Grümer, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, deshalb sei Nümbrecht jetzt ein optimaler Turnierstandort für jegliche Art von Hallensport.
Regierungspräsidentin Walsken diskutierte vor der Besichtigung der Sporthalle mit Verwaltung und allen Fraktionen zu den Themen Schulpolitik, Finanzausstattung und Gemeindeentwicklung im Rathaus. "Wir hatten einen sehr interessanten Austausch. Ich nehme einen sehr positiven Eindruck mit", lobte sie die offene Diskussionspolitik. Die Zusammenarbeit sei konstruktiv, zeitnah und fruchtbar.


