Rhein-Sieg-Kreis (am). "Es gibt im gesamten Großraum Köln/ Bonn kein vergleichbares Angebot für die Abgänger von Real- und Hauptschulen. Der Schulträger begrüßt und fördert die Erweiterung des regionalen Angebotes, weil genau dieser Bildungsgang bislang gefehlt hat", so Kreis-Schuldezernent Thomas Wagner bei der Auftaktveranstaltung für das "Berufliche Gymnasium für Technik" am Carl-Reuther-Berufskolleg (CR-BK) in Hennef. Zuvor hatte Schulleiter Günther Au, unterstützt durch seinen Vertreter, Studiendirektor Markus Klasmeier, und Stefan Zündorf, die Einzelheiten vorgestellt.
Der in der Regel in drei Jahren absolvierte vollzeitschulische Bildungsgang steht allen offen, die sich für die gymnasiale Oberstufe qualifiziert haben und technisch interessiert sind. Die erreichte Fachhochschulreife muss dabei nicht zwangsläufig zu einem Studium der Elektrotechnik führen, gleichwohl ist zunächst am Carl-Reuther-Berufskolleg der Schwerpunkt auf sie ausgerichtet.
Folglich sind die ersten beiden Prüfungsfächer (Leistungskurse) Mathematik und Elektrotechnik. Beim ersten Grundkurs steht Deutsch oder Englisch zu Auswahl, beim zweiten ein Fach der Fächergruppe Gesellschaftslehre mit Geschichte, Religionslehre, Wirtschaftslehre. Ab dem Tag der offenen Tür am 11. Februar (man kann sich da natürlich auch über das "Berufliche Gymnasium für Technik" weiter informieren) ist auf der Homepage www.bk-hennef.de auch die online-Anmeldung freigeschaltet für diesen neuen Bildungsgang, der mit dem ersten Halbjahr in Klasse 11 im Sommer dieses Jahres startet.
Die wegen der Eröffnung von BiZ-mobil am Hennefer Berufskolleg anwesende Leiterin der Agentur für Arbeit Bonn/ Rhein-Sieg, Marita Schmickler-Herriger, bekräftigte angesichts des schon bestehenden, und des weiter steigenden Mangels an Facharbeitern und Ingenieuren die Bedeutung dieses Bildungsgangs und hofft auf einen entsprechenden "Run" auf dieses neue Angebot der zentral im Rhein-Sieg-Kreis gelegenen Bildungsstätte.






